Tiské stěny - Tyssaer Wände

Průvodce

Výlet Malými a Velkými stěnami naleznete v sekci Pěší výlety.

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Sind ein Naturdenkmal - eine bizarre Felsenstadt nördlich des Ortes Tisa -Tyssa, im westlichsten Ausläufer des Landschaftschutzgebietes LSG Elbesandsteingebirge.

Zusammen mit den Rájecké und Ostrovské - Wände bei Raiza und Eiland, sowie dem Vysoký (Děčínský) Sněžník - Hohen Schneeberg- bilden sie ein attraktives Touristen-und Klettergebiet. Das Sandsteimassiv der Tyssaer Wände erreicht eine Seehöhe von 613m. Es fällt nach Süden in einem fast einheitlichen Wall steil ab. Auf der Nordseite wurden durch Erosions und Abtragunsprozesse viele Säulen, Türme, Wände, Klüfte, Klammen, Überhänge, Höhlen, Ringplätze und Felsspitze gebildet.

Die Tyssaer Wände gehören zu den ältesten Wandergebieten des Elbesandsteingebirges

Sie wurden schon im Wanderführer aus dem Jahre 1828 - /C.F.Grünwand - Wanderungen auf der Herrschaft Tetschen, Prag 1828/ beschrieben, in welchen wir auch eine der ältesten Abbildungen mancher Felsen finden (der Doktor und Bürgermeister bei Tyssa). In früheren Zeiten wurde für einen Besuch der Felsenstadt ein Bergführer empfohlen. Dieser begleitete die Gäste, machte auf verschiedene Felsgebilde aufmerksam um die Phantasie der Besucher anzuregen. Die Tradition der Bezeichnungen der bekanntesten Gebilde bleibt bis heute erhalten.

Die Tyssaer Wände werden in Teile unterstellt - die Grossen und die Kleinen Wände - (Velké a Malé Tiské stěny), durch die markierte Rundwege führen. Beide verbindet ein Naturlehrpfad mit 7 Informatiostafeln ( Markierung: grüner Schrägbalken im weissen Feld). Über den Kamm der Grossen Wände führt ein rotmarkierter Wanderweg - die kürzeste Verbindung vom Eingang zum Ausgang an der Ostseite der Wände bei der Touristenbaude.

Tyssaer Wände

Bürschlické stěny - Die Bürschlitzer Wände

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Eine lange Mauer von Sandsteinfelsen befindet sich im Norden von der Tyssaer Felsenstadt.

Der Anfang ist an der Strasse Tyssa - Raiza dort wo das Klement-Kreuz steht. Dieser Platz wurde früher Schaafschlichte genannt, weil hier, an der Felsenmauer entlang, Schafe gezüchtet wurden. Nahe bei dem Weg, am westlichen Ende des Massives befinden sich die Überreste eines eingestürzten, früher mächtigen Turmes. Der Neuberturm zerfiel durch Wetterkräfte und Erosion am 5.12.1981 in mehrere Stücke, die auf den darüberliegenden Hang stürzten. Diesen Felssturz spürten die Einwohner von Tyssa als ein kleines Erbeben. 

Diese Gegend ist neben den Bergsteigern auch für Touristen sehr geeignet. Sie können ein Weg benutzen welcher zwischen den Bürschlitzer und Tyssaer Wände führt, oder könne  einen Weg benutzen welcher direkt durch die Bürschlitzer Wände geht und bei der Touristenbaude mündet. Mann kann auch mehrere Wanderwege des Rundganges durch die Tyssaer Wände verbinden.

Die Bürschlitzer Wände

Rájecké skály - Raitzer Felsen

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Bei einem Besuch in Raiza werden sie sich wie im Paradies - tschechisch Ráj - zu sein fühlen.

Diese Namengebung würde ja zutreffen, aber der eigentliche Name kommt von dem deutschen Raiza, Ratze, das hier überall wachsende Heidekraut. Ansonsten ist es ein  abgelegenes und vergessenes Gebiet.

Es befinden sich hier geschützte Moorflächen mit sehr seltener Flora. Die früheren Bewohner besorgten sich aus Norddeutschland eine Sorte von Schafen - Heideschnucken genannt. Diese Sorte ernährte sich hautsächlich von Heidekraut. Aber die Tiere aus den Niederungen haben die kalten Bergwinter nicht überstanden.

Das Gebiet ist sehr beliebt bei den Bergsteigern. Diese finden hier eine Vielzahl an ausgedehnten Massiven, kleineren Türmen, aber hauptsächlich viel Ruhe. Das ganze Gebiet ist in drei Teile gegliedert. Die Vogelwände, Raizer Tal und die Falkenwände. Die grösste Ruhe herrscht in dem ersten der Gebiete, die höchsten Felsen befinden sich im zweiten.

Auf ihre Kosten kommen auch die Touristen,

Neben den genannten Felsengebieten, können sie auch historisch interessante Orte besuchen, das Schutzgebiet des Erlenbaches oder die nicht mehr existierenden Siedlungen. In der Sektion Wandern finden die Beschreibung der ehemaligen Orte an der Grenze, Nové Dvory - Neuhof, Hladova - Hungertuch. Zweier Mühlen, einer Kapelle mit sehr alten Lindenbäumen, oder das Landschaftsschutzgebiet des Erlenbaches.

Der Wanderweg ist nicht sehr anspruchsvoll. In einer Länge von 7 km geht es auf Wegen, aber auch über Wiesen teilweise auf deutschem Boden. Die beste Zeit zum Ausflug ist der Anfang Frühlings oder dann im Herbst.

der Reiseführer

Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten vo Raiza

Raitzer Felsen

Ostrovské skály - Felsen in Eiland

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Eiland ist ein Ort nördlich von Tyssa, am Ende des langgezogenes Bielatal gelegen.

Der deutsche Nahmen Eiland kommt aus der altfriesischen Benennung eines von Wasser umgebenes Gebiet. Das malerische Tal mit fünf Wasserflächen säumen an allen Seiten hohe Sandsteinfelsen, die ein sehr bedeutsames Klettergebiet bilden. Aber nicht nur Bergsteiger kommen auf ihre Kosten, auch normale Touristen finden hier historische Gegebenheiten und eine herrliche Natur.

Eiland war schon im 15. und 17. Jahrhundert so etwas wie eine Industriezone des ganzen Gebietes. Es gab hier Hammerwerke, Schmiede, Sägewerke, Mühlen. In der nächsten Nähe wurde Erz geschürft. Zum Erwerb dienten auch Wiesen und Felder. In Form von allerhand Spenden, Freiheiten und Verpflichtungen wurden die Geschäfte abgesichert. Eine Menge von historischen Gegebenheiten wurde dokumentiert. Und so können wir einen Ausflug in die Historie nur empfehlen. Die Hinweise finden sie in der Sektion Wandern.

Ein 5 Km langer Pfad führt sie zu den Stellen, wo einst Mühlen oder Gasthäuser standen, vorbei an alten Kreuzen und Grenzsteinen. Auch kommen sie zu einen Wasserlauf, Zehrbrunnen genannt. Dessen Wasser sich die Gräfin Adelheid von Thun jeden Morgen bringen lies.

Auf dem rot markierten Weg von Eiland zur Touristenbaude in Tyssa kommen sie an eine Stelle an der der Weg steil wird. Hier befindet sich eine kleine Felsenstadt - Himmelreich . Den Weg säumen mächtige Felsen. Den Namen erhielt dieser Ort so.

Wenn sie den steilen Pfad hinaufgehen, sehen sie zwischen den Gipfeln der Bäume und Felsen nur den Himmel. Im oberen Teil befindet sich in der Nähe des Weges das Bergsteigedenkmal. Es erinnert an die Bergsteiger unserer Region, die in den Bergen ihr Leben verloren hatten. Enthüllt wurde das Denkmal im Oktober 2015.

der Reiseführer

Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten in Eiland.

Felsen in Eiland

Auf den Wänden - Modřín

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  Eine langgezogene Felsenmauer erstreckt sich vom Ostende des Ortes Tyssa bis beinahe zur Gemeinde Schneeberg - Sněžník.

Hoch über dem Tal des Königswalder Baches , der Orte Königswald - Libouchec, Steinwald - Kamenec und Eulau - Jílové. Gleich am Anfand der Wände steht ein hochragender Fels, der Doggenturm. Früher hiess er auch Zsigmonditurm, nach einem jungen, bedeutenden Bergsteiger, der in den Alpen sein Leben verlor. In der frühesten Zeit wurde dieser Turm auch -Die Schwedenwacht - genannt.

Den Gerüchten nach, sollten hier im dreissigjährigem Krieg die Schweden Wächter postiert gehabt haben, die vor den heranrückenden Kaiserheer warnen sollten. Ungefähr in der Mitte des Felsenmassives befindet sich der Paradiesturm, der höchste Felsen des ganzen Gebietes.

Auf der Wand, schon in der Nähe des Ortes Schneeberg war früher ein sehr ausgedehntes Wildgehege, wo Hirsche gehalten wurden.  Diese wurden aus dem Ausland eingeführt und mit Nebenprodukten aus der Aussiger Seifenfabrik Schicht gefüttert.  Danach wurde auch das Haupterzeugniss der Fabrik Hirschseife genannt. Das Wild gedeihte sehr gut und die hiesigen Hirsche prahlten mit einen mächtigen Geweih, das bei Ausstellungen viele Medaillen erhielt. Nur dann wurden alle Trofeen und Preise annulliert, eben wegen der künstlichen Fütterung. Zur Führung erfahren sie mehr in der Sektion Wandern.

Unter den Wänden befand sich bis ins Jahr 1951 eine kleine Ortschaft Rabenhaus - Havraní . Der Ort, wo einst ein Einkehrwirtshaus stand, umsponnen von vielen Geschichten, wirkt so, als hätte man es erst vor kurze verlassen. Ein Keller mit allerhand Gerät, ein Brunnen und ein Schuppen. In den Wänden können wir Spuren von Schürfarbeiten und Steinbrüchen erkennen.

Auf den Wänden - Modřín